Zum Inhalt springen
Resilienz AGÜbungen zur Resilienz

Die Resilienz AG

Vier Perspektiven

Hintergrund

Offene Übungssammlung

Resilienz
Arbeitsgruppe

Resilienz selbst trainieren

Hier findest du vorbereitete Übungen zur Resilienz, die du in deinem eigenen Tempo machen kannst, allein, zu zweit mit einer vertrauten Person oder mit einem KI-Tool. Mehr als ein leeres Textdokument und etwas Zeit braucht es dafür nicht.

Die Übungen sollen helfen, die eigene Haltung, Kompetenzen, Ressourcen und die eigene Möglichkeit der Handlung auszuloten.

Hier geht es nicht darum, durch Resilienz einfach nur mehr ertragen zu können. Es geht darum, gelassener zu sein und zu erkennen, was sich ändern lässt und was nicht, um den eigenen Spielraum zu nutzen.

Ein Arbeitstisch mit Stühlen, gesehen durch geriffeltes Glas.

Vier Perspektiven

Resilienz aus verschiedenen Blickwinkeln

In der Resilienz wirken verschiedene Faktoren als Ganzes. Um damit arbeiten zu können, teilen wir sie in vier Perspektiven. Jede hat eigene Übungen, und ein Einstieg ist bei jeder möglich.

wie ich denke

Haltung

Was traue ich mir zu? Wovon hängt es ab, wie die Dinge ausgehen? Wie erkläre ich mir einen Rückschlag? Unsere Gedanken finden dafür erstaunliche Erklärungen, meist unbemerkt. Wir wollen uns hier die eigene Haltung bewusst machen.

Mehr erfahren

was ich kann

Kompetenz

Wie komme ich mit einem Gefühl zurecht, das mich überwältigt? Kann ich den ersten Impuls zurückhalten? Wo fange ich an, wenn ein Problem unübersichtlich wird? Wir wollen hierfür mögliche Fertigkeiten ausprobieren.

Mehr erfahren

was mich trägt

Ressourcen

Wer ist da, wenn ich es allein nicht schaffe? Wie viel Spielraum lassen mir Geld und Umstände? Bekomme ich genug Schlaf und Erholung? Wir wollen hier sichtbar machen, was trägt und was fehlt.

Mehr erfahren

was ich tue

Handeln

Was will ich wirklich ändern? Was hält mich davon ab? Und wann ist es Zeit, ein Ziel loszulassen? Wir wollen hier untersuchen, wie so eine Entscheidung zustande kommen kann.

Mehr erfahren

Worum es geht

Resilienz für alle

Resilienz ist keine Begabung, die manche haben und andere nicht. Sie entsteht aus vielen Faktoren, die bei jedem anders ausgeprägt sind und an denen jeder Mensch anders arbeiten kann.

Was ist Resilienz?

Definitionen gibt es viele, und über die Jahrzehnte der Resilienzforschung wurden die unterschiedlichsten Schwerpunkte gesetzt. Grob heruntergebrochen ist Resilienz die Fähigkeit, mit Belastung umzugehen, ohne daran zu zerbrechen.

Das klingt nach einer Eigenschaft, die man hat oder eben nicht, aber die Forschung beschreibt Resilienz inzwischen als Prozess. Wir alle reagieren unterschiedlich auf Belastungen, dieselbe Person kann eine Trennung gut überstehen, aber an einem Jobverlust zerbrechen.

Resilienz ist ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, die bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sind. In der Forschung heißen sie Schutzfaktoren. Geschützt wird dabei nicht vor dem Ereignis, sondern vor seinen Folgen. Ein Schutzfaktor verhindert weder Kündigung noch Trennung noch Diagnose und nimmt auch den Schmerz nicht weg, aber er erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir nach einer schweren Zeit wieder auf die Beine kommen.

Was ist Resilienz nicht?

Resilienz ist kein Anpassungstraining, das dazu benutzt wird, Zustände erträglicher zu machen, die man ändern müsste. Wer hoch verschuldet ist, in einem kaputten Team arbeitet oder jahrelang einen Angehörigen pflegt, hat kein Trainingsdefizit. Hier nur zu lernen, die Belastung besser auszuhalten, würde die Sache schlimmer machen und nicht besser.

Für wen sind die Übungen?

Die Übungen sind für Menschen, die offen für andere Sichtweisen sind und sich mit sich selbst beschäftigen wollen, ohne eine schnelle Lösung zu erwarten. Und die es aushalten, dass eine Frage am Ende einer Übung auch mal offen bleibt.

Vorwissen braucht es keines. Wer noch nie etwas über Resilienz gelesen hat, ist genauso willkommen wie jemand, der die sieben Säulen auswendig kennt.

Für die Arbeit zu zweit braucht es eine vertraute Person, die zuhören kann, ohne zu bewerten.

Für wen sind die Übungen nicht?

Die Übungen haben klare Grenzen. Sie sind ein Lern- und Übungsformat und keine Therapie, keine Beratung und keine Krisenbegleitung.

Wer gerade in einer akuten Krise steckt oder psychisch stark belastet ist, sollte die Übungen jetzt nicht machen. Manche Fragen reichen tief, und wer allein damit am Schreibtisch sitzt, wird davon nicht aufgefangen. Der Initiator ist kein Therapeut und verfügt über kein psychologisches Fachwissen.

Wenn du in einer akuten Krise steckst oder psychisch belastet bist, wende dich bitte an professionelle Hilfe. (Deutschland telefonseelsorge.de, Österreich telefonseelsorge.at, Schweiz 143.ch)

Was passiert mit dem, was ich aufschreibe?

Du schreibst in dein eigenes Textdokument. Die Website speichert keine Antworten, was du aufschreibst, bleibt bei dir.

Wer mit einem KI-Tool arbeitet, gibt seine Antworten an dessen Anbieter weiter. Was dort mit den Daten passiert, regeln die Bedingungen des jeweiligen Tools. Deshalb lohnt es sich, keine Namen und keine Details zu nennen, an denen andere Menschen zu erkennen sind.

Wer zu zweit arbeitet, kann sich auch nur durch die Fragen führen lassen, ohne zu erzählen, was dabei auf dem Papier steht.

Wer das macht

Wie die Übungen entstanden sind

Moin, ich bin Hannes Mindt. Ursprünglich komme ich aus der IT und arbeite heute als Trainer und Dozent in der Erwachsenenbildung, vor allem zu KI-Grundlagen und agilem Arbeiten.

Als Trainer wollte ich auch einmal einen Themenbereich außerhalb der Technik ausprobieren. Resilienz hat mich dabei schon länger interessiert, und so habe ich an der AHAB-Akademie ein Zertifikat als Resilienz-Trainer erworben.

Aus meiner Erfahrung als Trainer und Dozent weiß ich, dass ein Thema besser hängen bleibt, wenn man es sich gemeinsam erarbeitet, anstatt nur darüber zu lesen. Deshalb habe ich im September 2026 die Resilienz AG als offene Online-Gruppe auf Meetup gestartet.

Die Meetup-Gruppe gibt es inzwischen nicht mehr, aber die Webseite und die ersten Übungen sind geblieben.

Probier sie gerne aus. Z.B. unter Haltung.

Hannes Mindt im dunklen Hemd vor einer Wand aus geriffeltem Glas.
Psychische Widerstandskraft. Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.
Duden, Stichwort Resilienz

Loslegen

Fang mit der ersten Übung an

Am besten beginnst du mit der Perspektive, die dich gerade am meisten anspricht. Die erste Übung dort kommt ohne Vorarbeit aus, die folgenden bauen darauf auf.

Zu den vier Perspektiven

Ein leerer Stuhl neben einer Pflanze, gesehen durch geriffeltes Glas.