Hintergrund
Zum Weiterlesen
Was auf diesen Seiten steht, ist meine Zusammenfassung eines unübersichtlichen Feldes und keine wissenschaftliche Arbeit. Deshalb steht hier auch kein Quellen- bzw. Literaturverzeichnis, sondern eine grobe Auswahl. Diese Auswahl ist noch im Aufbau und daher sehr unvollständig. Für Tipps und Diskussionen zu guter Literatur haben wir hoffentlich bald Gelegenheit.
Online Artikel und PDFs
Jürgen Bengel und Lisa Lyssenko, Resilienz und psychologische Schutzfaktoren im Erwachsenenalter
Eine Expertise im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Der Ausgangspunkt für fast alles, was ich hier über Schutzfaktoren schreibe. Fachlich geschrieben, aber ohne Studium lesbar.
Leibniz-Institut für Resilienzforschung, Was ist Resilienz
Wie die Forschung den Begriff heute versteht, knapp zusammengefasst von einem Forschungsinstitut. Sachlich, dafür etwas trocken geschrieben.
Stefanie Graefe, Resilienz. Leitkonzept in der Vielfachkrise?
Die Soziologin fragt, wem es eigentlich nützt, wenn Krisen als etwas gelten, an das man sich anzupassen hat. Die wichtigste Gegenstimme zu allem anderen hier.
George Bonanno, Loss, Trauma, and Human Resilience
Bonanno zeigt, dass die meisten Menschen nach schweren Ereignissen stabil bleiben, und dass die Forschung das lange übersehen hat. Nur auf Englisch.
Julianne Holt-Lunstad, Timothy Smith und Bradley Layton, Social Relationships and Mortality Risk
Die Metaanalyse hinter dem Satz, dass soziale Beziehungen für die Sterblichkeit ungefähr so viel ausmachen wie Rauchen. Nur auf Englisch.
Bücher
Raffael Kalisch, Der resiliente Mensch
Der Autor forscht am Leibniz-Institut für Resilienzforschung und erklärt den Forschungsstand für Leute ohne Vorkenntnisse. Kein Ratgeber und keine Rezepte.
Karen Reivich und Andrew Shatté, The Resilience Factor
Das Buch, aus dem die sieben Säulen stammen. Wer wissen will, woher das gängigste Modell kommt, findet es hier im Original. Nur auf Englisch.
Emmy Werner und Ruth Smith, Journeys from Childhood to Midlife
Der Bericht aus der Kauai-Studie, mit der die Resilienzforschung angefangen hat. Vierzig Jahre Begleitung von fast siebenhundert Kindern. Nur auf Englisch, der Link führt zu einer Leseprobe.
Der Titel ist das Argument. Resilienz entsteht nicht aus außergewöhnlichen Eigenschaften, sondern aus gewöhnlichen Dingen wie Beziehungen, Routinen und einem Umfeld, das trägt. Nur auf Englisch.