Erholungsprotokoll
Eine Woche lang notieren, nach welchen Tätigkeiten man sich erholt fühlt und nach welchen nicht. Zwei Einträge aus der ersten Gruppe fest in die nächste Woche legen.
Bekommen wir die Erholung, die wir brauchen? Wenn es eng wird, ist sie meistens das Erste, was gestrichen wird. Der Sport fällt aus, der Schlaf wird kürzer, die Pause wird durchgearbeitet. Genau dann wäre sie am wichtigsten.
Ein Körper, der nicht zur Ruhe kommt, macht alles andere schwerer. Wer erschöpft ist, denkt langsamer, entscheidet schlechter und reagiert schneller gereizt. Dagegen hilft keine Haltung und keine Übung.
Freie Zeit ist dabei nicht automatisch Erholung. Ein Abend auf dem Sofa, an dem die Arbeit im Kopf weiterläuft, erholt kaum. Es braucht einen erkennbaren Schluss, ab dem die Aufgabe für heute liegen bleibt.
Eine Woche lang notieren, nach welchen Tätigkeiten man sich erholt fühlt und nach welchen nicht. Zwei Einträge aus der ersten Gruppe fest in die nächste Woche legen.
Eine feste Handlung am Arbeitsende festlegen, die immer gleich abläuft. Notizen für morgen schreiben, Rechner zuklappen, kurz nach draußen. Zwei Wochen durchhalten.
Eine Bewegungsform wählen und die kleinste Einheit festlegen, die auch an einem schlechten Tag sicher gelingt. Zehn Minuten reichen. Feste Uhrzeit dazu.
Über zwei Wochen jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, auch am Wochenende. Notieren, wie sich der Abend dadurch verändert.